Stra├čengestaltung und Verkehrsberuhigung

Worum geht es?

Dieses Modul zeigt, wie die Straßenraumgestaltung zur Schaffung lebenswerter Straßen beitragen kann. Es möchte zeigen, dass die Straßenraumgestaltung zu einer fairen und angemessenen Raumnutzung für alle Straßenverkehrsteilnehmer beitragen kann (Fußgänger, Radfahrer, Öffentlicher Verkehr, Pkw und Lkw aber auch für Teilnehmer, die die Straße zu anderen Zwecken als den Verkehr nutzen, beispielsweise Einkaufen und sich begegnen; auch mit einem Fokus auf ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Kinder, Eltern mit Kindern, Jugendliche und ältere Menschen). read more

Im Allgemeinen befasst sich Straßengestaltung mit Dimensionen und Standards. Ungeachtet dessen, ist dieses Trainingsmodul nicht dazu gedacht eine Rezeptanwendung für irgendwo und irgendwie zu sein, vielmehr geht es hier darum, Basisprinzipien anzubieten, die in der Gestaltung von Straßen bedacht werden sollen. Dieses Trainingsmodul zeigt auf, dass das Aufkommen des Autos sowohl unsere Auffassung als auch die Wahrnehmung unseres Lebensumfelds und dem zu Folge unser Verhalten darin dramatisch verändert hat. Den rationalen Standards folgend, aufgedrängt durch den motorisierten Verkehr, verfehlen die Straßen in unseren Städten unseren Lebensbedürfnissen und Erwartungen sowie die Nachhaltigkeitskriterien.

Daher dreht sich dieses Modul um drei Aspekte:

  • die Auswirkungen von Autos auf den Verkehrsraum,
  • wie die Auffassung und Wahrnehmung der Verkehrswege vom motorisierten Verkehr beeinflusst wurde, und
  • wie Alternativen unsere Straßen zu nachhaltigeren und angenehmeren Umgebung machen können.

Während des Trainings werden verschiedene Modelle der Straßennutzung beschrieben: die „Tempo-30-Zone“, „Shared Space“, die Holländische „Woonerf“, mit seiner britischen Version der „Home Zone“, der schweizerischen „Begegnungszone“ und dem Berner Model. Der Unterricht greift Ansätze und Ansichten von Stadtplanern wie Donald Appleyard, Allan Jacops, Jan Gehl oder David Engwicht auf. close

TRAINER

Octavia Stepan, The Association for Urban Transition - ATU

Qualifikation: Octavia ist Raumplanerin, spezialisiert auf Nachhaltige Mobilität. Bei ATU ist Octavia sowohl Projektmanagerin als auch technische Trainerin. read more

Neben ihrem Engagement bei ATU in Projekten wie Active Access, Eltis plus, Active Travel Network und ADVANCE assistiert Octavia an der Universität für Architektur und Stadtplanung Ion Mincu, Bukarest, Fakultät für städtische Gestaltung und Landschaftsarchitektur. In dieser Position trägt sie Verantwortung für verschiedene Lehrveranstaltungen und praktische Trainings. Sie erarbeitete sich ihren PhD mit einem Ansatz zur Integration Nachhaltiger Mobilität und städtische Gestaltung mit dem Titel „Mobilität und Stadtbild". close

Events
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Straßenraumgestaltung und Verkehrsberuhigung

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